Herzlich willkommen auf meiner Schlagzeuglehrerseite!
Ich biete Schlagzeugunterricht mit stilistischem Schwerpunkt Rock/Pop an. Neben Anfängern heiße ich auch Drummer willkommen, die bereits Spielerfahrung haben, und an speziellen Facetten ihres Spiels feilen wollen. Meine jüngsten Schüler sind 7-8 Jahre alt, ansonsten ist in meinem Schülerstamm das gesamte Altersspektrum vertreten - mit vergleichsweise vielen Erwachsenen, die sich mit großem Spaß darauf einlassen, frisch in die Welt der Musik einzutauchen.
Bei Interesse an einer freien Schnupperstunde und bei Fragen zu meinem Unterricht hier klicken: Email Jörg Fischer oder "post[at]joerg-fischer[dot]net" ins entsprechende Email-Adressfeld kopieren. Ich verwende deine/Ihre Kontaktdaten ausschliesslich zur Beantwortung der Anfrage.

verschiedene organisatorische Anmerkungen
- Mein Unterrichtsraum befindet sich in der Welfenstraße (sehr guter Busanschluss, relativ nah am Wiesbadener Hauptbahnhof, Parkplätze im Hof).
- Meine Preise halte ich moderat und erschwinglich, organisatorische Abläufe unkompliziert.
- Je eher ein Drumset zum Üben vorhanden ist, desto lieber. Ein in der Lautstärke regulierbares elektronisches Schlagzeug halte ich als Üb-Notlösung für okay.

ein paar Stichworte über mich
- Studium und Qualifikation zum Diplom-Instrumentalpädagogen für Drumset (an der Musikhochschule in Mainz bei der polnischen Drummer-Koryphäe Janusz Stefanski)
- langjährige Spiel- und Praxiserfahrung als Schlagzeuger in zahlreichen Bands (rund 25 CD-Aufnahmen zwischen Rock, Jazz und freier Improvisation)
- rege Tätigkeit als Trommellehrer in der Region; frühere und aktuelle Stationen meiner pädagogischen Tätigkeit: diverse Musikschulen & Mitgliedschaft in den Musiklehrerzusammenschlüssen Musikpool Mainz und Musiklehrernetzwerk Wiesbaden e.V., Schlagzeug- und Band-Dozent bei den "Darmstädter Jazz Conceptions"
- diese Webseite habe ich nicht so ganz hübsch und stylisch, da ich mich viel lieber mit Schlagzeug, Unterrichten und Musik beschäftige

über meinen Unterricht
Ich verwende vor allem selbstentwickeltes Unterrichtsmaterial, stets erneuert und erweitert - das ermöglicht einen individuell zugeschnittenen Unterricht. Dazu gibt es nützliche Tipps und Anregungen zur selbständigen Beschäftigung mit dem Schlagzeug zuhause.
Weiterhin ist mir das gemeinsame Musizieren im Unterricht wichtig - so gibt es früh Erfahrungen im Zusammenspiel: die eigene Instrumentalstimme einbringen, aufeinander hören, spontan reagieren, kreativ sein, spielen.
Darüberhinaus ziehe ich als Ergänzung Songs von CD hinzu - zunächst für den Spaß mit einem vertrauten Lied. Wenig später nehme ich gerne Drumparts durch, stilistisch sehr offen und abgestimmt mit den Wünschen des Schülers - z.B. aktueller Rock, Pop und Hip Hop, sogenannter "Classic Rock" (also Perlen der 60er/70er-Jahre), sowie natürlich Jazz und lateinamerikanische Stile. Es macht einfach Spaß, der Lieblingsband ein bißchen auf die Schliche zu kommen, wie sie ihre Songs zusammenbastelt.
Ich bin flexibel, auch jenseits der beschriebenen Vorgehensweisen Schlagzeug zu unterrichten - am besten einfach nachfragen.

spezielle Themen, die ich in meinem Unterricht anbiete:
- Wirbeltechniken
- ungerade Taktarten
- Jazzstilistik (inkl. Besentechnik)
- Linear-Drumming
- Möllertechnik
- ghost strokes
- Solospiel
- Polyrhythmik höherer Ordnung (Quintolen, Septolen etc.)
- verschiedenste "next level beats"
(da ist teils sehr spezieller Schlagzeugerkram dabei... Anfänger bitte nicht abschrecken lassen)

 


 

Meine eigene Entwicklung vom "Omo-Trommler" zum Schlagzeuglehrer und Berufsmusiker
Zunächst habe ich auf Waschmitteltrommeln, Kissen und zusammengeknüllten Plastiktüten mit Borstenpinseln einfache Schlagzeug-Grooves von NDW-Liedern mitgeklopft. 1985 habe ich schliesslich "richtig" mit dem Schlagzeugspielen begonnen (Musikschule Einbeck, bei Abbey Rader), und konnte bald erste Band- und Bühnenerfahrungen sammeln (von Big Band-Jazz über freien Jazzrock hin zu Hard Rock, Indierock und lärmigem Punk). Das Schlagzeug war wegen des Lautstärkepegels im Keller aufgebaut - kein einladender Raum, aber ein Ort, an dem ich ungestört von Eltern, schulischen Verpflichtungen etc. in die Schlagzeugwelt eintauchen konnte, quasi mein eigenes kleines Reich.
Die neu erschlossene Musikwelt hat mich schliesslich so sehr begeistert, dass ich (nach Abitur und Zivildienst) den Schritt zum Berufsmusiker wagte. Schwerpunkt meines Schlagzeugstudiums war Modern Jazz, zeitweise habe ich auch in die klassische Avantgarde bzw. Neue Musik geschnuppert (einige sehr beeindruckende Kurse unter Manfred Reichert bzw. Walter Reiter).
Darüberhinaus habe ich mich weiterhin sehr viel mit Musik aus den verschiedensten Rock/Popstilen beschäftigt. Es gibt kaum einen Stil, bei dem mir nicht schonmal irgendetwas Beeindruckendes begegnet ist. Ich habe mir eine große musikalische Neugier bewahrt, die mir einen stilistisch flexiblen Unterricht ermöglicht. Es gibt sehr viel spannende Musik!


In diesem Wikipedia-Artikel werde ich als Jazztrommler geführt, aber eigentlich ticke ich doch etwas anders...
Hier eine Reihe von Schlagzeugern, die mich auf meinem Weg bislang beeindruckt haben:
im Rock-Bereich: u.a. Bill Bruford (vor allem bei King Crimson ’72-‘74), Vince Colaiuta (Frank Zappa ’78-‘80), Terry Bozzio (Frank Zappa ’75-’78), John French (Drumbo bei Captain Beefheart), Jaki Liebezeit (Can), Chris Cutler (Henry Cow & Art Bears), Charles Hayward (This Heat), Guigou Chenevier (Etron Fou Leloublan), Käthe Kruse (Die Tödliche Doris), Greg Saunier (Deerhoof), und quasi jeder Drummer von Melt-Banana (insbesondere Sudoh Toshiaki, Youichiro Natsume, Oshima Watchma und Dave Witte).
im Free Jazz: u.a. Hinnerk Boernsen, Martin Bues, Sunny Murray, Steve McCall, Han Bennink, Paul Lovens, Louis Moholo, Rashied Ali, John Stevens, Tony Oxley, Wolfgang Schliemann