visual fine ghostery
Malerei und "Kunstfotografie" 1997-2025

 

Sommer 1997: Wohl etwas ermüdet vom Jazz, besorgte ich mir kurz nach dem Trommel-Diplom Abtönfarben, Pappe und diverse Utensilien. Parallel dazu habe ich mir eine kleine Bibliothek mit Büchern zur Malerei aufgebaut, Schwerpunkt Informel. Voll mein Ding. Ähnlich wie in der Musik interessiere ich mich in der Malerei vor allem für die Wirkung frei gesetzter komplexer Strukturen.

 


Nr.49 (1997)

 


Nr.68 (1998)

 


Nr.75 (1998)

 


Nr.85 (1999)

 


Nr.87 (1999)

 


Nr.88 (1999) - nein, das soll keine Wunde sein

 

Zwei weitere Gemälde noch, dann war erstmal Schluss. Knapp 15 Jahre später habe ich mit großer Freude das Wandern für mich entdeckt, mit besonderem Augenmerk auf Pilze und - tadah - optisch komplexe Oberflächenstrukturen. Der Wald ist voll davon: Borken, Flechten, Schnittflächen, Wurzelteller, Steine etc. Einige Zeit war ich davon überzeugt, dass Malerei eigentlich überflüssig ist, da im Wald viele beeindruckende Bilder einfach da sind. Man möge sie nur finden, und ggf. fotografieren (was ich seit 2016 bis heute tue).

 


Betonoberfläche

 


Metalloberfläche

 


Harvester-Schleifspuren

 


Schnittfläche

 


Schnittfläche

 


Wurzelteller

 


Borke

 


Metallgeländer

Ich habe einige hundert Fotos in dieser Art, unsere Umwelt ist da unerschöpflich.

 

2025 ging's dann wieder mit der Malerei los:


Nr.104 (2025)

 


Nr.105 (2025)

 


Nr.106 (2025)

 


Nr.110 (2025) - Manches hätte ich hier gerne anders gehabt,
aber für mich ist dieses Bild ein kleiner technischer Duchbruch 8o)